Internetspionage im großen Stil…
Laut einem Bericht von n24.de haben chinesische Hacker teilweise Regierungsrechner der Aussenministerien von insgesammt 103 Ländern infiltriert. Darunter Iran, Bangladesch, Lettland, Indonesien, den Philippinen, Brunei, Barbados und Bhutan, Deutschland, Indien, Südkorea, Indonesien, Rumänien, Zypern, Malta, Thailand, Taiwan, Portugal und Pakistan.
Dies wurde durch eine Malware bewerkstelligt.
Als Malware [ˈmælwɛə] (Kofferwort aus engl. malicious, „bösartig“ und Software) oder Schadprogramm bezeichnet man Computerprogramme, welche vom Benutzer unerwünschte und ggf. schädliche Funktionen ausführen. Da ein Benutzer im Allgemeinen keine schädlichen Programme duldet, sind die Schadfunktionen gewöhnlich getarnt oder die Software läuft gänzlich unbemerkt im Hintergrund (Typisierung siehe unten).
Schadfunktionen können zum Beispiel die Manipulation oder das Löschen von Dateien oder die technische Kompromittierung der Sicherheitssoftware und anderen Sicherheitseinrichtungen (wie z. B. Firewalls und Antivirenprogramme) eines Computers sein, aber auch in diesem Zusammenhang das ungefragte Sammeln von Daten zu Marketing-Zwecken. Es ist bei Malware auch üblich, dass eine ordnungsgemäße Deinstallation mit den generell gebräuchlichen Mitteln fehlschlägt, so dass zumindest Software-Fragmente im System verbleiben. Diese können möglicherweise auch nach der Deinstallation weiterhin unerwünschte Funktionen ausführen.
Quelle: Wikipedia
Es ist sehr bedenklich dass die IT Fachabteilungen der jeweiligen Länder die Sicherheit Ihrer Systeme nicht gewährleisten können zumal diese filigrane Daten enthalten. Hier wird wieder einmal deutlich dass keine Gelder investiert werden und dass die IT in Fragen Security immer noch nicht auf dem aktuellen Stand ist, vielmehr die Systeme eine vielzahl an offenen Schwachstellen enthalten, welche nur mit großem Aufwand und sehr gutem Fachpersonal gepaart mit einer ausgereiften Dokumentation bewerkstelligt werden kann…
29 Mrz, 2009 Kein Kommentar
Techman


