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SpaceNavigator – Personal Edition im Test

Der SpaceNavigator von 3Dconnexion, der kleinste und günstigste in der Produktlinie von eben besagter Firma, bietet alle Grundanforderungen welche an diese Art von Eingabegeräte gestellt werden. Für gewöhnlich nutzt die Industrie zur Bedienung Ihrer 2D/3D Software im konstruktiven Bereich diese Hardware, doch auch Privatanwender können hier gefallen daran finden, wie unser nachfolgender Bericht zeigt.

space11Im ersten Schritt möchten wir Ihnen die Hardware an sich vorstellen. Diese ist mit einem Eigengewicht von 0,5 KG (Sockel rostfreier Edelstahl) bei geringer Baugröße,relativ schwer und steht bei der Anwendung auch bei ruckhaften Bewegungen sehr solide auf dem Untergrund. Durch den Gummisockel auf der Unterseite ist dies ebenfalls sichergestellt.

Der blaue Lichtkranz welcher aktiviert wird sobald das Gerät angeschlossen und das Control Panel, auf das wir später eingehen, angeschlossen ist, fügt sich in das Gesamtbild sehr schön ein und verleiht dem Ganzen einen „Coolen“ Touch. Die Farbe Blau war hier die wohl beste Wahl!

Zur Bedienung wird der Knauf genutzt. Dieser besteht im Gegensatz zum Sockel aus einem weichen, fast samtigen Kunststoff der wunderbar in der Hand anfühlt. Das Ganze wird durch die Klavierlackabdeckung auf der Oberseite abgeschlossen und rundet das Design sehr stimmig ab. Die Entwickler haben sich an dieser Stelle wohl viel Gedanken machen müssen, da der Bedienungsknauf auf einem Dom aufliegt und es so wirkt als würde er nur an einem Punkt verankert sein. Dennoch stellt er sich immer wieder auf die Ausgangsposition zurück. Für uns ist bekannt welche Konstruktion dahinter steckt doch für den Laien ist dies ersteinmal ein großes Fragenzeichen.

2Im Test konnten die 2 Tasten nicht überzeugen, da diese zu klein sind und sich während der normalen Bedienung kaum betätigen lassen weil sie ertastet werden müssen. Aber bei dieser kleinen Baugröße kann wirklich nichts anderes erwartet werden.

Durch die Kompaktheit findet der SpaceNavigator ohne Probleme in einer schmäleren Laptoptasche Platz und muss nicht wie seine großeren Brüder extra transportiert werden. Ideal für Anwender welche oft beim Kunden vor Ort sein müssen.

Im zweiten Schritt stellen wir Bilddokumentarisch die Software vor. Hierbei handelt es sich um das „3DConnexion ControlPanel“ in der die komplette Konfiguration des SpaceNavigators eingestellt werden kann. Nachfolgend Screenshots der Software und deren Konfigurationseinstellungen.

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Getestet wurde mit der 3D Software ALIBRE Design (30 Tage Testversion) und Google Earth. Die Steuerung an sich ist   stufenlos, fein und lässt den Anwender sehr leicht in den jeweiligen Programmen navigieren. Auf unserer Seite wäre eine Unterstützung der Applikation Photoshop Elements 7.0 und höher wünschenswert gewesen, da ab CS2 ebenfalls die Möglichkeit der Nutzung besteht. In diesem Falle hätten wir eine 3te nicht 3D Anwendung testen können. Ebenfalls überrascht hat uns dass die 3D Software Blender supported wird, an dieser Stelle ein großes Lob!

Die Liste der unterstützten Anwendungen können Sie auf folgendem Link betrachten: LINK.

Mit freundlicher Unterstützung von 3Dconnexion & stautner consulting

Bei Amazon.de:

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Proxies nutzen – PseudoAnonym surfen

Eins vorweg: Beim Surfen im Internet ist man niemals anonym unterwegs. Jedem verbundenen Teilnehmer wird eine IP zugeteilt, welche für die gesammte Onlinelaufzeit gültig ist und sich nicht ändert, ausser man trennt die Verbindung zum Internet und bekommt dadurch eine neue IP zugeteilt.

Bei einigen Anbietern, unter anderem KABEL BW, ändert sich die IP Adresse nicht wie bei vielen DSL Anbietern alle 24 Stunden, nein diese bleibt eine sehr lange Zeit bestehen. Ich selbst habe meine Aktuelle seit mehr als 2 Wochen. Für andere Dienste ist dies sehr nützlich, kann aber auch in anbetracht der Tatsache, dass es immer mehr Würmer, Trojaner usw. gibt, ein Risiko darstellen. Conficker wäre solch ein Beispiel…

Das eigentliche Thema worauf ich hinauswollte sind Proxies. Diese können einem helfen sein Surfverhalten zu verschleiern. Die Datenkraken warten nur um dieses irgendwie analysieren zu können. Hier hatte ich eine gute Sendung bei Quarks&Co. zum Thema Terrorismus gesehen, wer die Möglichkeit hat sich diese zu beschaffen, sollte dies auch tun…

In vielen Ländern gibt es Internetzensur (Überblick über die weltweite Internetzensur). Man nehme nur einmal das sehr gute Beispiel „China“. Hier wird jegliches demokratisch, westliches Gedankengut von der Bevölkerung durch Internetfilter ferngehalten.  Ist das richtig? Diese Frage kann sich jeder selber stellen, doch Fakt ist, dass eben diese Filter durch Proxies umgangen werden können. Und dies wird auch, wenn nur heimlich, praktiziert.

In Quarks & Co. wurde von dem Programm TOR berichtet, welches ich natürlich umgehend testen musste. Das tolle an dem Tool ist: Es funktioniert sofort, Es kann deaktiviert werden, Es gibt ein Browserplugin, kurz gesagt es leistet genau das was ich möchte.

Um die Zuordnung von meinen IP Adressen zu testen, besuchte ich die Seite www.wieistmeineip.de

Hier erschien auch prompt die mir von KABEL BW zugeordnete IP Adresse.

Ich aktivierte das Browserplugin (1 Klick) und refreshte die Seite.

Siehe da die IP Adresse hatte sich geändert und auf einmal bin ich ein Teilnehmer von der Erde. Selbst in den Einstellung kann ich wählen über welche Proxies meine Verbindung aufgebaut werden soll. Zum einen bin ich dann mal ein Itliener, Ungar oder Grieche…

Nun das Tool ist gut für die Personenkreise die eine gesunde Shizophrenie aufweisen und sich nicht als transparenter Bürger im WWW präsentieren wollen.


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NAS: D-Link DNS-323

D-Link

Es gibt immer wieder gute Angebote von externen Festplatten in den Markendiscountern, aber auch bei den Fachhändler. Hier werden externe Festplatten mit 1 TB für weniger als 150€ angeboten und in höchsten Tönen angepriesen. Doch an der ganzen Sache ist ein Haken, über den sich die meisten Käufer nicht im klaren sind. Was passiert wenn diese Festplatte kaputt geht? Im schlimmsten Fall sind alle Daten verloren oder es kann nur noch eine der unzählig auf dem Markt vorhandenen Rescuefirmen ihre Daten retten und das zu Preisen die eine Anschaffung eines einzelnen Servers zur Datenverwaltung rechtfertigen würden (Pro gesichertem GB ca .20€).

Doch es gibt Alternativen die eine redundante Sicherung von Daten zulassen. Dies war lange Zeit Firmen vorbehalten oder Privatpersonen die eine dicken Geldbeutel hatten. Seit einiger Zeit gibt es auch solche Systeme zu angemessen, günstigen Preisen. Sie werden NAS (Network Attached Storage) genannt, da Sie direkt ins (Heim)Netzwerk integriert werden. Wir möchten Ihnen heute den DNS-323 von D-Link vorstellen und Ihnen die ersten Schritte in der Konfiguration erläutern.

Folgende Konfiguration haben wir zusammengestellt und können hierfür auch die Empfehlung aussprechen.

  • 1x D-Link DNS-323 (Datenblatt) ca. 170€
  • 2x Samsung Spinpoint F1 750GB (HD753LJ) ca. 100€

Das Gehäuse des DNS-323 verfügt über 2 Slots in die SATAII Platten eingebaut werden können.

Sie können diese 2 Festplatten in verschiedenen Modis betreiben, welche für Sie und Ihre Datensicherung außerordentlich relevant sind. Wir gehen hier auf das RAID 1 ein da RAID 0 und JB0D keine redundante Datensicherung zulassen. Bei RAID 1 werden die Platten gespiegelt, das bedeutet für Sie, wenn eine Festplatte kaputt ist, so befindet sich ein Abbild auf der 2ten Festplatte. Bei diesem Modi ist leider nicht der summierte Speicherplatz der 2 eingebauten Platten verwendbar sondern nur die maximale Größe der kleinsten Festplatte. In unserem Beispiel sind das 750GB und nicht 1500GB, doch hierauf verzichtet man gerne auf Kosten der Datensicherung. Ebenfalls kann die erste Festplatte durch eine Neue getauscht werden und das System ist wieder Redundant (automatische Spiegelung). Somit können Sie praktisch kaum Daten verlieren ausser durch höhere Gewalten wie Wasser und Feuer.

Die komplette Konfiguration des Systems ist sehr kompakt gehalten und glänzt durch tolle Komponenten. Hier sei erwähnt dass ein FTP Server, Print Server, iTunes Server und UPnP Server integriert sind. Samba macht die Verwaltung der Netzwerkfreigaben und Verwaltung der zugriffsberechtigten User.

Lieferumfang:

Geliefert wird das DNS-323, Netzwerkkabel, Kaltgerätekabel + Adapter, Handbuch zzgl. CD.

Installation:

Die Hardwareinstallation ist sehr einfach und auch in der Bedienungsanleitung kurz gehalten. Anbei ein Video von YouTube zur Installation:

Anlegen der Anwender und deren Berechtigungen ist in der Weboberfläche nahezu selbsterklärend. Anbei erhalten Sie einen Überblick:

Die Identifizierung und Verbindung kann wahlweise für Laien mit der mitgelieferten Software als für erfahrene Netzwerkanwender per Netzwerklaufwerk, bewerkstelligt werden.

Resume: Ein nettes zweckmäßiges Gerät dass meiner Meinung nach in jeden Haushalt gehört da die Funktionalität sehr viel unnötig aufgewendete Zeit verhindern kann. PRO!

Herstellerseite: Link

Liste mit kompatiblen Festplatten: Link


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